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Neuer Termin für ARTEFACTA

21.10.-23.10.2021

in Düsseldorf

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus verlegen wir den Veranstaltungstermin von Artefacta auf den 21.10.-23.10.2021. Die Ausstellungsorte und das Programm wollen wir beibehalten, wie es für dieses Jahr geplant war. Die eingereichten Medienbeiträge bleiben weiterhin im Wettbewerb.

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Jury

Die Jury wird wie bei den vorherigen Festivals aus prominenten Vertretern der jeweiligen Sparten bestehen und die Dokumentarfilme in sechs Preiskategorien und die Digitalen Medien (Apps, Podcasts, Serious Games, digitale Animationen und Exponate, etc.) in fünf Preiskategorien bewerten.

 

Jurymitglieder der Sparte Dokumentarfilm
Graichen_Portrait

Gisela Graichen studierte Publizistik, Rechts- und Staatswissenschaften und ist Diplom-Volkswirtin. Für das ZDF hat die Buch- und Filmautorin u.a. die Archäologie-Reihen »Schliemanns Erben« und „C14 – Archäologische Entdeckungen in Deutschland“ und die Wissenschaftsserie „Humboldts Erben“ entwickelt und in der Reihe „Terra X“ umgesetzt. Damit schuf sie vor über 20 Jahren für die deutsche archäologische Forschung im In- und Ausland einen festen Sendeplatz zur prime time sonntagabends um 19.30h und erreichte damit ein Millionenpublikum, das so für die Belange – Erfolge aber auch Sorgen – der Archäologie sensibilisiert werden konnte. Schwerpunkt war dabei neben den Grabungen vor Ort die Zusammenarbeit mit anderen - vor allem naturwissenschaftlichen – Disziplinen und immer wieder die Thematisierung der Gefährdung durch Raubgrabungen. Die enge Kooperation mit den Landesarchäologen, dem DAI und der DFG führte zu rund 100 Filme für die Reihe  „C 14“ und rund 50 Filme à 45 Minuten sonntagabends. Zur Zeit arbeitet sie an der dritten Staffel ihrer neuen Reihe „Ungelöste Fälle der Archäologie“. Gisela Graichen wurde u.a. mit der Silbernen Halbkugel Deutscher Preis für Denkmalschutz, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zuletzt die „Goldene Schaufel“ des Archäologischen Landesmuseums Schleswig- Holstein und die Aufnahme in die „Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste“ in Salzburg.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel studierte Architektur an den Universitäten Stuttgart, Paris-Tolbiac und ETH Zürich. Nach Mitarbeit unter anderem im Büro Prof. O. M. Ungers in Köln gründete er gemeinsam mit Catherine Toulouse das Büro Lengyel Toulouse für Architektur und Visualisierung. Nach einer Professur unter anderem für Medien an der Hochschule Köln ist er seit 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Architektur und Visualisierung an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. Arbeitsschwerpunkt ist die Visualisierung komplexer architektonischer Zusammenhänge, insbesondere die Visualisierung räumlicher architektonischer Hypothesen der Geisteswissenschaften Archäologie, Architekturgeschichte, Kunstgeschichte und historische Bauforschung unter anderem in internationalen Forschungsverbünden, aktuell gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Gerda Henkel Stiftung, das Bundesministeriums des Inneren und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Seit 2018 ist er Mitglied Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.

 

Lengyel_Portrait

Thomas Reitmaier studierte Ur- und Frühgeschichte, Mittelalter- und Neuzeitarchäologie sowie Klassische Archäologie an der Universität Innsbruck. Er promovierte 2006 mit dem Thema „Vorindustrielle Lastsegelschiffe auf Schweizer Seen“. Seit 2001 arbeitet er als Archäologe in der Schweiz: zunächst als wissenschaftlicher Taucher bei der Fachstelle Unterwasserarchäologie der Stadt Zürich, von 2006 bis 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Ur- und Frühgeschichte an der Universität Zürich und seit 2012 als Kantonsarchäologe von Graubünden. Im Jahr 2018 übernahm Thomas Reitmaier das Amt des Präsidenten im Verein "Archäologie Schweiz". Eigene Feldforschungen führt er zu Formen mobiler Viehzucht in den Alpen und in Marokko durch.

Thomas_Reitmaier
 
 
 
Jurymitglieder der Sparte Digitale Medien
 
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Björn Bartholdy studierte Kommunikations- und Mediendesign in Stuttgart und Köln. 1994 gründete er cutup, Agentur für Mediendesign, die er bis 2002 als CD und Geschäftsführer leitete. In den Bereichen Film/Fernsehen und Neue Medien erhielt die 1999 mehrheitlich von Bertelsmann übernommene Agentur, zahlreiche nationale und internationale Preise. Von 2002 bis Mitte 2004 führte Björn Bartholdy den Bereich Content Strategien bei verytv, Köln. Parallel leitete er von 1999 bis 2002 die Abteilung »Virtual Design« an der Filmakademie Baden Württemberg, Ludwigsburg. Von 2003 bis 2014 verantwortete Björn Bartholdy den Bereich Audiovisuelle Medien an der Köln International School of Design, seit 2014 ist er Professor für Media Design am Cologne Game Lab (TH Köln), dessen Co-Direktor er seit Gründung des Instituts ist. Das Cologne Game Lab ist ein Institut der TH Köln und Teil der Fakultät für Kulturwissenschaften.

Prof. Dr. Angela Schwarz studierte Anglistik, Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Duisburg und Reading (Großbritannien). Sie wurde mit einer Arbeit zu britischen Reisenden im nationalsozialistischen Deutschland promoviert (1991) und habilitierte sich sieben Jahre später mit einer Untersuchung über die Popularisierung naturwissenschaftlichen Wissens im spätviktorianischen Großbritannien und im Deutschen Kaiserreich. Das Interesse an Erscheinungsformen von Geschichte in der Alltagskultur, an geschichtskulturellen Phänomenen hat Zeitschriften und Filme ebenso wie Webseiten und – seit der Jahrtausendwende, Videospiele ins Zentrum ihrer Arbeiten gerückt. Mit den Forschungsthemen der Wissenschaftspopularisierung und der Geschichte in Neuen Medien ist sie stärker in einer breiteren Öffentlichkeit aktiv, so etwa in diesem Jahr als Mitglied der Jury in der Vergabe des Deutschen Computerspielepreises. Seit 2006 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Siegen.

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Prof. Dr. Holger Simon studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der Universität zu Köln. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst als Museumsassistent am Schnütgen Museum in Köln, kehrte nach einem Jahr aber an das Kunsthistorische Institut der Universität Köln zurück und habilitierte sich dort 2007. Holger Simon gründete diverse Internetprojekte wie z.B. www.prometheus-bildarchiv.de <http://www.prometheus-bildarchiv.de/> (seit 2001), www.historischesarchivkoeln.de <http://www.historischesarchivkoeln.de/> (seit 2009). Im Jahr 2009 machte er sich selbständig und ist seit dem Geschäftsführender Gesellschafter der Pausanio GmbH & Co. KG. Die Agentur für Kulturkommunikation entwickelt digitale Strategien und Anwendungen für Kultureinrichtungen und begleitet diese bei den digitalen Changeprozessen in der Organisation. Seit 2013 ist er Direktor der Pausanio Akademie, mit der er eine Ideenschmiede für digitale Strategien und Cultural Entrepreneurship etabliert. Parallel zu seiner Selbständigkeit führt er regelmäßig Gründungsseminare durch. 2014 wurde er von der Gesellschaft für Informatik und dem BMBF als einer von 39 „digitalen Köpfe Deutschlands“ ausgezeichnet. In seiner Kolumne Digital Gardening (www.pausanio.com/kolumne <http://www.pausanio.com/kolumne>) schreibt er regelmäßig zu Themen #KunstundKultur, #Digitalisierung und #Gesellschaft.

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Jens Wellhöner studierte Ur- und Frühgeschichte in Münster und Kiel. Seit 1999 ist er als freier Hörfunkjournalist für den hr, den NDR und den Deutschlandfunk tätig. Seine Schwerpunkte liegen im Wissenschaftsjournalismus mit Reportagen aus den Bereichen Archäologie, Geschichte, Klima- und Meeresforschung. Reportagereisen führten ihn nach Mittel- und Südamerika, Russland, Norwegen, und an die Ostsee. Außerdem arbeitet er seit 2011 für den Hessischen Rundfunk als Regionalkorrespondent für Kassel.