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Neuer Termin für ARTEFACTA

19.05.-21.05.2022

in Düsseldorf

Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus haben wir den Veranstaltungstermin von Artefacta auf den 19.05.-21.05.2022 verlegt. Die Ausstellungsorte und das Programm werden beibehalten, wie es für das Jahr 2021 geplant war. Die eingereichten Medienbeiträge bleiben weiterhin im Wettbewerb.

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Jury

Die Jury wird wie bei den vorherigen Festivals aus prominenten Vertretern der jeweiligen Sparten bestehen und die Dokumentarfilme in sechs Preiskategorien und die Digitalen Medien (Apps, Podcasts, Serious Games, digitale Animationen und Exponate, etc.) in fünf Preiskategorien bewerten.

 

Jurymitglieder der Sparte Dokumentarfilm 2022
Georgios Chatzoudis @ St. Brendgen

Georgios Chatzoudis studierte Geschichte, Politik, Anglistik und Völkerrecht an der Universität zu Köln. Im Anschluss forschte er als DFG-Stipendiat im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „ACACIA“ zu Landschaften und Gesellschaften im ariden Afrika. Als Journalist – Autor und Nachrichtensprecher – arbeitete er acht Jahre (2004–2011) in der Nachrichtenredaktion des Westdeutschen Rundfunks in Köln. Seit 2009 leitet er die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Gerda Henkel Stiftung und die Redaktion des Wissenschaftsportals L.I.S.A..

Gisela Graichen

Gisela Graichen studierte Publizistik, Rechts- und Staatswissenschaften und ist Diplom-Volkswirtin. Für das ZDF hat die Buch- und Filmautorin u.a. die Archäologie-Reihen »Schliemanns Erben« und „C14 – Archäologische Entdeckungen in Deutschland“ und die Wissenschaftsserie „Humboldts Erben“ entwickelt und in der Reihe „Terra X“ umgesetzt. Damit schuf sie vor über 20 Jahren für die deutsche archäologische Forschung im In- und Ausland einen festen Sendeplatz zur prime time sonntagabends um 19.30h und erreichte damit ein Millionenpublikum, das so für die Belange – Erfolge aber auch Sorgen – der Archäologie sensibilisiert werden konnte. Schwerpunkt war dabei neben den Grabungen vor Ort die Zusammenarbeit mit anderen - vor allem naturwissenschaftlichen – Disziplinen und immer wieder die Thematisierung der Gefährdung durch Raubgrabungen. Die enge Kooperation mit den Landesarchäologen, dem DAI und der DFG führte zu rund 100 Filme für die Reihe  „C 14“ und rund 50 Filme à 45 Minuten sonntagabends. Zur Zeit arbeitet sie an der dritten Staffel ihrer neuen Reihe „Ungelöste Fälle der Archäologie“. Gisela Graichen wurde u.a. mit der Silbernen Halbkugel Deutscher Preis für Denkmalschutz, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zuletzt die „Goldene Schaufel“ des Archäologischen Landesmuseums Schleswig- Holstein und die Aufnahme in die „Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste“ in Salzburg.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel studierte Architektur an den Universitäten Stuttgart, Paris-Tolbiac und ETH Zürich. Nach Mitarbeit unter anderem im Büro Prof. O. M. Ungers in Köln gründete er gemeinsam mit Catherine Toulouse das Büro Lengyel Toulouse für Architektur und Visualisierung. Nach einer Professur unter anderem für Medien an der Hochschule Köln ist er seit 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Architektur und Visualisierung an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. Arbeitsschwerpunkt ist die Visualisierung komplexer architektonischer Zusammenhänge, insbesondere die Visualisierung räumlicher architektonischer Hypothesen der Geisteswissenschaften Archäologie, Architekturgeschichte, Kunstgeschichte und historische Bauforschung unter anderem in internationalen Forschungsverbünden, aktuell gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Gerda Henkel Stiftung, das Bundesministerium des Inneren und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Seit 2018 ist er Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg.

Dr. Thomas Reitmaier

Dr. Thomas Reitmaier studierte Ur- und Frühgeschichte, Mittelalter- und Neuzeitarchäologie sowie Klassische Archäologie an der Universität Innsbruck. Er promovierte 2006 mit dem Thema „Vorindustrielle Lastsegelschiffe auf Schweizer Seen“. Seit 2001 arbeitet er als Archäologe in der Schweiz: zunächst als wissenschaftlicher Taucher bei der Fachstelle Unterwasserarchäologie der Stadt Zürich, von 2006 bis 2012 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Ur- und Frühgeschichte an der Universität Zürich und seit 2012 als Kantonsarchäologe von Graubünden. Im Jahr 2018 übernahm Thomas Reitmaier das Amt des Präsidenten im Verein "Archäologie Schweiz". Eigene Feldforschungen führt er zu Formen mobiler Viehzucht in den Alpen und in Marokko durch.

Prof. Dr. Matthias Wemhoff

Prof. Dr. Matthias Wemhoff ist Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Berlin und zugleich Landesarchäologe von Berlin. Er studierte Vor- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäologie des Mittelalters, Geschichte des Mittelalters und Kirchengeschichte in Bamberg und Freiburg. 1992 promovierte er mit einer Arbeit über "Das Damenstift Herford. Die archäologischen Ergebnisse zur Geschichte der Profan- und Sakralbauten seit dem späten 8. Jahrhundert" an der Universität Freiburg. Von 1992 bis 2006 war Matthias Wemhoff Direktor des Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn und von 2003 bis 2008 Gründungsdirektor des Westfälischen Landesmuseums für Klosterkultur im Kloster Dalheim. Seit 2008 ist er Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin -Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Landesarchäologe von Berlin.

Prof. Wemhoff kuratierte große kulturhistorischer Ausstellungen wie "Kunst und Kultur der Karolingerzeit“ (1999), "Canossa-Erschütterung der Welt" (2006), "Russen & Deutsche, 1000 Jahre Kunst, Geschichte und Kultur"( 2012), "Die Wikinger" (2014), „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ (2018) und „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“ (2020).

2000 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität Paderborn, 2010 zum Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin ernannt. 2018 gestaltete er als Vorsitzender des Nationalen Programmbeirats das Europäische Kulturerbejahr in Deutschland mit. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Archäologie. Als Moderator vermittelt er in vielen Fernsehdokumentationen archäologische und historische Themen einem breiten Publikum.

 
 
 
Jurymitglieder der Sparte Digitale Medien 2022
 

Prof. Björn Bartholdy studierte Kommunikations- und Mediendesign in Stuttgart und Köln. 1994 gründete er cutup, Agentur für Mediendesign, die er bis 2002 als CD und Geschäftsführer leitete. In den Bereichen Film/Fernsehen und Neue Medien erhielt die 1999 mehrheitlich von Bertelsmann übernommene Agentur, zahlreiche nationale und internationale Preise. Von 2002 bis Mitte 2004 führte Björn Bartholdy den Bereich Content Strategien bei verytv, Köln. Parallel leitete er von 1999 bis 2002 die Abteilung »Virtual Design« an der Filmakademie Baden Württemberg, Ludwigsburg. Von 2003 bis 2014 verantwortete Björn Bartholdy den Bereich Audiovisuelle Medien an der Köln International School of Design, seit 2014 ist er Professor für Media Design am Cologne Game Lab (TH Köln), dessen Co-Direktor er seit Gründung des Instituts ist. Das Cologne Game Lab ist ein Institut der TH Köln und Teil der Fakultät für Kulturwissenschaften.

Prof. Björn Bartholdy

Prof. Dr. Angela Schwarz studierte Anglistik, Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Duisburg und Reading (Großbritannien). Sie wurde mit einer Arbeit zu britischen Reisenden im nationalsozialistischen Deutschland promoviert (1991) und habilitierte sich sieben Jahre später mit einer Untersuchung über die Popularisierung naturwissenschaftlichen Wissens im spätviktorianischen Großbritannien und im Deutschen Kaiserreich. Das Interesse an Erscheinungsformen von Geschichte in der Alltagskultur, an geschichtskulturellen Phänomenen hat Zeitschriften und Filme ebenso wie Webseiten und – seit der Jahrtausendwende, Videospiele ins Zentrum ihrer Arbeiten gerückt. Mit den Forschungsthemen der Wissenschaftspopularisierung und der Geschichte in Neuen Medien ist sie stärker in einer breiteren Öffentlichkeit aktiv, so etwa in diesem Jahr als Mitglied der Jury in der Vergabe des Deutschen Computerspielepreises. Seit 2006 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Siegen.

Prof. Dr. Angela Schwarz

Prof. Dr. Holger Simon studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Pädagogik an der Universität zu Köln. Nach seiner Promotion arbeitete er zunächst als Museumsassistent am Schnütgen Museum in Köln, kehrte nach einem Jahr aber an das Kunsthistorische Institut der Universität Köln zurück und habilitierte sich dort 2007. Holger Simon gründete diverse Internetprojekte wie z.B. www.prometheus-bildarchiv.de <http://www.prometheus-bildarchiv.de/> (seit 2001), www.historischesarchivkoeln.de <http://www.historischesarchivkoeln.de/> (seit 2009). Im Jahr 2009 machte er sich selbständig und ist seit dem Geschäftsführender Gesellschafter der Pausanio GmbH & Co. KG. Die Agentur für Kulturkommunikation entwickelt digitale Strategien und Anwendungen für Kultureinrichtungen und begleitet diese bei den digitalen Changeprozessen in der Organisation. Seit 2013 ist er Direktor der Pausanio Akademie, mit der er eine Ideenschmiede für digitale Strategien und Cultural Entrepreneurship etabliert. Parallel zu seiner Selbständigkeit führt er regelmäßig Gründungsseminare durch. 2014 wurde er von der Gesellschaft für Informatik und dem BMBF als einer von 39 „digitalen Köpfe Deutschlands“ ausgezeichnet. In seiner Kolumne Digital Gardening (www.pausanio.com/kolumne <http://www.pausanio.com/kolumne>) schreibt er regelmäßig zu Themen #KunstundKultur, #Digitalisierung und #Gesellschaft.

Prof. Dr. Holger Simon

Prof. Dr. Iris Wenderholm hat seit März 2014 eine Professur für europäische Kunst des 15.–18. Jahrhunderts am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg inne. Nach ihrem Studium der Französischen Philologie, Volkswirtschaftslehre und Kunstgeschichte an den Universitäten Hamburg, Neufchâtel/Schweiz und Berlin wurde sie 2004 an der Freien Universität Berlin mit dem Thema „Bild und Berührung. Skulptur und Malerei auf dem Altar der italienischen Frührenaissance“ promoviert. Nach einer Tätigkeit als Assistentin des Vorstands der Kulturstiftung der Länder absolvierte sie ein Volontariat an den Staatlichen Museen zu Berlin. Ihre Publikationen widmen sich der Kunst der Frühen Neuzeit mit einem Schwerpunkt auf materialästhetischen Fragen und Gender. In der Lehre engagiert sie sich in Ausstellungsprojekten (u.a. „Mutter Erde. Vorstellungen von Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit“, Kunstsammlung der Georg-August-Universität Göttingen; „Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt“, Hamburger Kunsthalle). Seit 2013 ist sie zweite Vorsitzende des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V., wo sie gemeinsam mit Dr. Martin Bredenbeck die Rote Liste. Ein Denkmalgewissen für Deutschland betreut. Zudem ist sie Mitglied im Transferrat der Universität Hamburg und Stellvertretende Vorsitzende im Wissenschaftlichen Beirat der Aby-Warburg-Stiftung.

Prof. Dr. Iris Wenderholm @ K. Haase